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Kinder und Betreuer:in im Kreis, fröhlich Hand in Hand

Religionspädagogik

Von Michael Kuczera21.04.2021

Bei dem Ansatz der Religionspädagogik geht es im Konkreten darum den Kindern einen Zugang zur Religion zu bieten, der sie unterstützt ihren religiösen Glauben im späteren Leben zu entwickeln und vertiefen zu können. Das Konzept der Religionspädagogik baut auf vier Dimensionen auf: das Kind in der konkreten Lebenssituation abholen, Positive Grunderfahrungen vermitteln, Lernen ohne Vorbehalt anzunehmen und der spirituelle Weg.

Dimension 1: Das Kind in der konkreten Lebenssituation abholen

Bei der Dimension geht es darum, dass man sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Die Pädagogen: Innen sollen die Handlungen der Kinder hinterfragen und analysieren. Daraus sollen sie erkennen an welchem Bedürfnis es den Kindern aktuell mangelt. Beispielsweise wenn ein Kind weint, weil ihm ein Wunsch nicht erfüllt wird, sollen die Erzieher:innen erkennen, worum es geht und dann das Kind beispielsweise in den Arm nehmen und trösten.

Dimension 2: Positive Grunderfahrungen vermitteln

Im Zentrum steht bei dieser Dimension das Urvertrauen des Kindes in sich selbst, seine Mitmenschen und die Natur zu stärken. Die Erzieher:innen sollen dem Kind Liebe, Zuwendung und Wertschätzung entgegenbringen. Die Kinder sollen erlernen, dass sowie sie sind - mit ihren Stärken und Schwächen und ihrer Persönlichkeit - in Ordnung und normal sind. Ferner soll dem Kind gezeigt werden, dass es sich auf andere verlassen kann. So sollen die Kinder auch zukünftig schwierige Situationen und Herausforderungen meistern.

Dimension 3: Lernen ohne Vorbehalt anzunehmen

 Ähnlich dem Konzept der offenen Pädagogik der Achtsamkeit soll das Kind erfahren, dass es unabhängig von Charakter, Aussehen und Lebenssituation so angenommen wird und geliebt wird, wie es ist. Zentral ist hier die Wirkung als Vorbild der Erzieher:innen. Die Kinder sollen erlernen vorbehaltlos annehmen und akzeptieren zu können.

Dimension 4: Der spirituelle Weg

 Bei dieser Dimension geht es darum den konkreten christlichen Glauben, Traditionen und Werte an die Kinder weiterzugeben. Die Symbole der christlichen Lehre werden den Kindern näher gebracht und sie sollen erlernen, dass sie mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine sind.

Von Michael KuczeraGründer