Über die ökologische Pädagogik - Junina
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Ökologische Pädagogik

Von Michael Kuczera21.04.2021

Das Ziel des Ansatzes der ökologischen Pädagogik ist es Kinder mehr auf für die Themen Ökologie und Natur zu sensibilisieren.  Zentrale Elemente sind dabei einen verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu lehren, die Verbindung zur Natur zu stärken und ein bewussteres Erleben von Natur für die Kinder zu ermöglichen. Ökologische Pädagogik stellt dabei kein Lehrparadigma dar, sondern ist vielmehr ein Element in der pädagogischen Erziehung.

Vom Umgang mit natürlichen Ressourcen

 

Der Ansatz einer umweltbetonten Pädagogik kommt in Deutschland in den 1970er Jahren auf. Ursprünglich wurde damit das Ziel verfolgt, die Verbindung von Mensch und Natur zu stärken. Dieses idealistische Ziel ist bis heute noch eine Grundsäule des Ansatzes. Die zweite Säule, die in den letzten Jahrzehnten immer bedeutender wurde, ist den Kindern einen nachhaltigen und schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen näher zu bringen. Im Kontext mit Kitas und Schulen gibt es hierfür unterschiedliche Möglichkeiten. So kann beispielsweise Mülltrennung eingeführt werden, für die Einhaltung sind die Kinder mit den Pädagogen: Innen selbst verantwortlich. Eine andere Möglichkeit ist Naturkunde zu unterschiedlichen Pflanzen, die in heimischen Garten wachsen. Es ist aber auch möglich die Neugierde der Kinder für das Thema Natur durch Experimente mit natürlichen Ressourcen zu fördern. Summa Summarum geht es darum den Kindern Kinder die Chance zu geben Umweltbewusstsein zu erleben und mit zu gestalten.

 

Umweltbewusstsein: Für alle Bereiche des Kindergartens 

Wie sehr ökologische Pädagogik in die Kita Eingang findet, hängt vom jeweiligen Konzept der Kita ab. So ist ökologische Pädagogik in Wald- und Naturkindergärten Hauptelement. Allerdings lässt sich der pädagogische Ansatz aber auch mit dem offenen, halboffenen oder situativen Ansatz kombinieren. Aber auch in traditionelleren Lehren, wie beispielsweise den fünf Elementen von Kneipp, stellt Ökologie ein zentrales Element der Lehre dar. Abschließend ist zu sagen, dass die Möglichkeiten einer ökologischen Pädagogik heutzutage immer vielfältiger werden und auch das Bewusstsein für den Planeten Erde unter Erwachsenen aber auch Kindern immer mehr zunimmt.

Von Michael KuczeraGründer

Literaturverzeichnis:

  • Becker, Gerhard (2001): Urbane Umweltbildung im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Theoretische Grundlagen und schulische Perspektiven. Verlag Leske + Budich: Middelhauves.
  • Blank-Mathieu, Margarete (1998): Ökologische Pädagogik in: Fachzeitschrift für Leiter/innen der Kindergärten, Horte und Krippen KiTa BW 7/1998.